Es gibt viele verschiedene Varianten von dem Internetbrowser der Klassische Internet Explorer aber auch Opera, Google Chrome oder Mozilla Firefox. Der Internetbrowser ist ein spezielles Computerprogramm zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web oder aber kurz gesagt WWW oder allgemein von Dokumenten und Daten. Früher wurde der Browser für Navigationselemente genutzt wie z. B. Vor – zurück, zum Lesen von Texten bzw. Textdateien. Durch Hypertexte und Hyperlinks wurde der Begriff Browser erweitert und so entstand dann der Internetbrowser. Heutzutage wird der Internetbrowser an einem Computer eingesetzt, aber auch mobile Endgeräte wie das Smartphone haben eine Browsersoftware. Im Jahr 1994 wurde der erste mobile Browser entwickelt und veröffentlicht, zunächst noch für den Apple. Heute gibt es mehrere verschiedene mobile Browser, wie z. B. Safari, Opera-mini, Minimo und der IE-Mobile.
Die Entstehung des Internetbrowsers
Der Internet Explorer wurde 1995 von der Firma Microsoft auf den Markt gebracht, diesen Internet Explorer wurde von Microsoft aber nicht entwickelt, sondern von dem Unternehmen Spyglass eingekauft. Der Verdrängungswettbewerb begann zwischen den Internetbrowser Hersteller Microsoft und Netscape. Microsoft hatte einen Vorteil als Betriebssystem Hersteller konnte Microsoft den Verdrängungswettbewerb für sich nutzen, in dem bei dem Betriebssystem Windows einfach der Internet Explorer als Standardbrowser bei der Installation mitgeliefert wurde und so auch selbstverständlich genutzt wurde. Die Folgen des Konkurrenzkampfes zwischen Netscape und Microsoft war, dass beide Internetbrowser auf dem Markt stark vertreten waren, aber auch das beide Konzerne für den eigenen Browser eine Vielzahl an Erweiterungen herausbrachten, die für den jeweils anderen Browser nicht genutzt werden konnten. Und so verdrängte Microsoft letztendlich Netscape vom Markt.
Jeder entwickelt seinen eigenen Browser
Netscape aber orientierte sich neu, um gegen den Marktanteilverlust gegenzusteuern, so entstand der Internetbrowser Mozilla. Mozilla ist ein Open Source Programm von Netscape, das nebenbei zum Netscape Browser betrieben wurde. Der nachfolgende Internetbrowser von Mozilla ist der Firefox, der aber ein reiner Internetbrowser ist, und zur Ergänzung des Firefox kam Thunderbird (was ein E-Mail-Client ist) auf den Markt, Mozilla im Gegensatz besaß einen integrierten Internetbrowser. Nach Beenden der Betaphase erschien im Dezember 2004 Firefox 1.0. Bei Mozilla Browser wollte man alle wichtigen Sachen in einem kompletten Paket zusammenfassen. Wie ein E-Mail Programm, Adressbuch oder einem HTML-Editor, was allerdings beim Firefox 1.0 nicht der Fall war, sondern man hatte hier Wert auf einzelne unabhängige Komponenten gelegt, so war ein schnellerer Programmstart möglich und man hatte weniger Speicher und Rechenauslastung.
Ab Oktober 1990 entwickelte Tim Berners-Lee den ersten Internetbrowser und Editor erst unter dem Namen World Wide Web und später unter dem Namen Nexus. Der damalige Internetbrowser öffnete noch nicht selbstständig eingelagerte Grafiken, diese mussten von dem Benutzer selbstständig geöffnet werden. Nicola Pellow wurde im November 1990 damit beauftragt einen Browser zu entwickeln der nur Texte darstellen konnte, aber dafür auch auf, so gut, wie allen Computern laufen konnte. Präsentationsreif waren beide Internetbrowser Weihnachten 1990. Tim Berners-Lee machte im August 1991 in der Newsgruppe mit Hypertext beide Internetbrowser öffentlich bekannt. NCSA Mosaic erschien am 01. April. 1993 und war der erste Internetbrowser, der das Seitendesign automatisch und selbstständig vollständig aufbauen konnte, und bald darauf auf Microsoft Windows und Apple Macintosh integriert wurde.
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