Alle Daten und alle ausführenden Programme nennt man im Allgemeinen hin Software, die Software dient dazu Aufgaben, die vorgegeben sind durch den Hersteller oder aber durch den Benutzer auszuführen und zu erledigen. Der Prozessor wertet die Software aus, um so dann softwaregesteuerte Geräte in ihrer Arbeit zu beeinflussen. 1958 benutzte John W. Tukey den Begriff Software in diesem Sinne das erste Mal. Bis ca. zum Jahre 1950 wurden die Software und die Hardware noch verbunden und bildete somit eine Einheit. Als Programmcode bezeichnete man damals ein Teil der Hardware und dieser Teil war die Software, bis 1958 der Statistiker John W. Tukey erstmalig den Begriff Software prägte. 1970 sorgte die US Regierung für Aufsehen, in dem sie beschloss, dass auf Rechnungen Hardware und Software getrennt aufgelistet werden müssen.
Von 1970 ab war es dann so das die Hardware und auch die Software zwei unterschiedliche Sachen sind, die zwar zusammengehören aber dennoch getrennt behandelt werden müssen. In den 80er Jahren wurden Firmen gegründet, die sich nur auf die Programmierung bzw. der Herstellung der Software spezialisierten und diese auch verkauften. Firmen wie in den USA Microsoft oder aber auch in Deutschland die SAP. Heute kann man es sich ohne solche Software Firmen gar nicht mehr vorstellen, nur in den 80er Jahren war dies etwas Neues einzigartiges und auch seltenes das eine Firma nur Software herstellt. Es gibt verschiedene Arten von Software, eine Art davon ist die Systemsoftware, die für den Betrieb eines Computers benötigt wird. Es gibt aber noch die systemnahe Software, die z. B. für Datenbanken oder Dienstprogramme gebraucht wird.
Software muss meistens teuer gekauft werden
Es gibt Standardsoftware, die vom Hersteller meistens mitgeliefert wird, oder aber die käuflich erworben werden muss, wenn diese noch nicht vorhanden war. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer individualen Software, die vom Benutzer selbst erstellt wurde und z. B. für die Verwaltung und Programmierung einer Datenbank gebraucht wird. Es wird rechtlich zwischen den zwei Software-Arten unterschieden. Beim Kauf von Standardsoftware gilt dies als Sachkauf und bei Individualsoftware wir ein Werklieferungsvertrag oder aber ein Werkvertrag abgeschlossen. Die Software wird auch nach Art der Einbettung unterscheiden, wie beim Kauf einer Systemsoftware diese gilt als nicht eingebettete Software, da diese noch installiert werden muss, es gibt aber auch eingebettete Software, die schon fest mit dem System verankert ist, diese nennt man Firmware.
Die Software ist das Gegenstück zur Hardware ein Computer beispielsweise würde ohne die Hardware und auch ohne die Software nicht betriebsbereit sein. Computerspiele z. B. gehören zur Software da man die Computerspiele um überhaupt spielen zu können erst auf dem Computer installiert werden müssen, um somit spielbereit zu sein. Schriftarten und auch Icons sind Software, da diese zum Betrieb notwendig sind. Jede Art von digitalen Daten, die auf der Hardware gespeichert werden können, werden als Software bezeichnet, bis hin zur Firmware wie z. B. das Bios oder aber auch dem Betriebssystem. Musikdaten z. B. der Datenträger (die CD) ist die Hardware, und die gespeicherte Musik ist in dem Fall die Software, die auf einem softwaregesteuerten Gerät abgespielt werden kann wie z. B. einem CD-Abspielgerät.
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